Ein neues Herz für das Dorf
Die Gemeinde Grandfontaine erneuert und saniert das Gebäude, das seit 1963 ihre Schule, ihre Verwaltung und ihre Vereine beherbergt.
Klein an Grösse, gross an Dorfleben
Das Gemeindegebäude liegt im Nordosten des Dorfes am Rand des Fussballplatzes und vereint unter einem Dach die Primarschule, die Verwaltung und die Vereinslokale.
Abseits der grossen Verkehrsachsen bietet Grandfontaine ein ruhiges Umfeld, ideal für Familien. Diese Ruhe steht im Kontrast zur Tatkraft seiner Bewohnerinnen und Bewohner: Handwerksbetriebe, ein Restaurant, ein Laden und Vereine, die das Dorf das ganze Jahr beleben – vom Fussball über Pétanque bis zur «Amicale des vieilles traditions» und zur Jugendgesellschaft.
Dank der Zahl der Kinder konnten zwei Primarschulklassen im Dorf erhalten werden, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Haute-Ajoie und Fahy. Der Gemeinderat hat sich entschieden, über eine reine energetische Sanierung hinauszugehen: Das Gebäude wird neu gedacht, damit es den Bedürfnissen aller Generationen gerecht wird.
«Als wahres Herz des Dorfes vereint es künftig an einem Ort die Schule, den Spielplatz, die Vereine und die Gemeindeverwaltung.»
Ein Gebäude von 1963, das in die Jahre gekommen ist
Die kostengünstig errichteten Erweiterungen aus den 2000er-Jahren und die ursprünglichen Installationen entsprechen weder den Bedürfnissen der Schule noch den heutigen Normen. Die Fassade der Mehrzweckhalle trägt ein Wandbild von André Bréchet, jurassischem Maler, Bildhauer und Glaskünstler – es bleibt erhalten.
Ölheizung
Rund 264 000 kWh Energieverbrauch pro Jahr, Gebäudehülle in Klasse G nach GEAK.
Asbesthaltiges Dach
Es wurde Asbest festgestellt: Das Dach muss vollständig ersetzt werden.
Sicherheit der Kinder
Auf dem Weg zum Gemeindeschalter gehen Besucherinnen und Besucher durch die Garderoben und an den Klassenzimmern vorbei.
Barrierefreiheit
Nur eine Garderobe, im Untergeschoss und für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht zugänglich.
Nutzungen, die sich behindern
Die Hallenküche dient an Matchtagen als Kantine des Fussballclubs; der Geräteraum ist nur durch sie hindurch erreichbar.
Spielplatz und Autos vermischt
Spielplatz und Parkplatz gehen ineinander über – mit Unfallgefahr.
Fast dreimal weniger Energieverbrauch
Grössenordnungen, basierend auf den heutigen und den angestrebten Dämmwerten.
Erste Schätzungen. Rot: heutige Klasse; weiss umrandet: angestrebte Klasse.
Eine gesetzliche Pflicht, kein Luxus
Das jurassische Energiegesetz verlangt von den Gemeinden eine Vorbildrolle. Ein vollständig saniertes Gemeindegebäude muss den Minergie-Standard erreichen: leistungsfähige Dämmung, kontinuierlicher Luftaustausch und Produktion erneuerbarer Energie.
- Fassaden gedämmt, Fenster und Türen ersetzt
- Neues Dach, vollständig gedämmt, Asbest entfernt
- Dachstühle: Westteil neu erstellt, Ostteil verstärkt
- Nordflügel neu gebaut, in Holzrahmenbauweise
- Luft-Wasser-Wärmepumpe statt Ölheizung, neue Wärmeverteilung
- Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung für gesunde Luft in den Klassenzimmern
- Warmwasser teilweise mit Solarenergie erzeugt
- Wandbild erhalten: Die bemalte Wand wird von innen gedämmt
Jede Nutzung an ihrem Platz, die Kinder in Sicherheit
Verschieben Sie den Regler, um die heutige Aufteilung des Gebäudes mit jener des Projekts zu vergleichen.

Links vom Regler: heute. Rechts: morgen.
- Schule
- Gemeindeverwaltung
- Mehrzweckhalle
- Vereine
- Gemeinsame Räume
Heute
- Bühne
- Küche
- Turnhalle
- Geräteraum
- Buvette
- Garderoben
- WC
- Klassenzimmer
- Lehrerzimmer
- Korridor
- Gemeinderatssaal
- Gemeindeschalter
- Gemeindebüro
- Archiv
- Vereine
Morgen
- Bühne
- Lager
- Küche
- Turnhalle
- Geräteraum
- Garderoben
- WC
- Klassenzimmer
- Lehrerzimmer
- Korridor
- Gemeinderatssaal
- Gemeindeschalter
- Gemeindebüro
- Archiv
- Buvette
Eine eigenständige Schule
Der Südteil ist den Klassen 3H und 4H und dem Raum für Gestalten vorbehalten, mit eigenem Eingang.
Die Verwaltung beim Eingang
Schalter, zwei Büros, Archiv und Gemeinderatssaal – erreichbar, ohne durch die Schule zu gehen.
Sport und barrierefreie Garderoben
Neue Garderoben und ein ebenerdiger Geräteraum nördlich der Halle.
Eine Halle bereit für Feste
Neu eingerichtete Küche für Anlässe, gemischte WC und ein rollstuhlgerechtes WC.
Ein Raum für die Lehrpersonen
Pausenraum und eigene WC für das Lehrpersonal.
Technikräume zusammengefasst
Im Untergeschoss befinden sich künftig nur noch die technischen Anlagen des Gebäudes.
Spielen und Autos trennen
- Pausenbereich
- Hartplatz
- Gedeckter Pausenplatz
- Verkehrsfläche
- Parkierung
- Spielplatz
- Sportplatz – Basketball und Fussball
- Strasse
- Parkplätze
- Gedeckter Pausenplatz
- Poller
- Zaun
- Ein geschützter PausenhofPausenbereich und Spielplatz werden vor das Gebäude verlegt und eingezäunt.
- Parkplätze auf DistanzDie Parkplätze liegen neu südlich der Zufahrtsstrasse, der Hartplatz wird durch Poller geschützt.
- Zwei gedeckte PausenplätzeDer gedeckte Eingangsbereich bleibt erhalten, ein zweiter mit 20 m² entsteht im Norden.
Baubeginn im Januar 2027
Ausschreibungen, Prüfung der Angebote und Vorbereitung der Werkverträge.
Subventionsgesuche und Einreichung des vollständigen Minergie-Dossiers.
Baubeginn in Etappen, damit der Schulbetrieb weiterläuft.
Schenken wir der Dorfschule eine Zukunft
Über die Schule hinaus ist dieses Gebäude ein Treffpunkt, an dem sich Generationen und Dorfvereine begegnen. Stiftungen, Unternehmen, Privatpersonen: Ihre Unterstützung ermöglicht es einer Gemeinde mit 368 Einwohnerinnen und Einwohnern, ein Projekt zu verwirklichen, das ihren Kindern gerecht wird.
Kontakt
- Gemeinde
- Gemeinde Grandfontaine
Rue de la Férouse 11, 2908 Grandfontaine - Gemeindepräsident
- Sylvain Quiquerez
- Gemeindeschreiberin
- Sarah Quiquerez
- Telefon
- 032 476 61 74
- administration@grandfontaine.ch
- Schalter
- Dienstag 15–18 Uhr, Donnerstag 10–12 Uhr
