Visualisierung des künftigen Schul- und Gemeindegebäudes vom Fussballplatz aus, im Vordergrund spielen Kinder
Schule · Verwaltung · Dorfvereine

Ein neues Herz für das Dorf

Die Gemeinde Grandfontaine erneuert und saniert das Gebäude, das seit 1963 ihre Schule, ihre Verwaltung und ihre Vereine beherbergt.

Das Projekt

Klein an Grösse, gross an Dorfleben

Luftaufnahme des Dorfes Grandfontaine und seiner Felder
Grandfontaine, im Herzen der Haute-Ajoie, 12 km von Porrentruy entfernt. Foto: Gemeinde Grandfontaine.

Das Ge­mein­de­ge­bäu­de liegt im Nord­os­ten des Dorfes am Rand des Fuss­ball­plat­zes und ver­eint unter einem Dach die Pri­mar­schu­le, die Ver­wal­tung und die Ver­eins­lo­ka­le.

Ab­seits der gros­sen Ver­kehrs­ach­sen bietet Grandfontaine ein ru­hi­ges Umfeld, ideal für Fa­mi­li­en. Diese Ruhe steht im Kon­trast zur Tat­kraft seiner Be­woh­ne­rin­nen und Be­woh­ner: Hand­werks­be­trie­be, ein Re­stau­rant, ein Laden und Ver­ei­ne, die das Dorf das ganze Jahr be­le­ben – vom Fuss­ball über Pétanque bis zur «Amicale des vieilles traditions» und zur Ju­gend­ge­sell­schaft.

Dank der Zahl der Kinder konn­ten zwei Pri­mar­schul­klas­sen im Dorf er­hal­ten werden, in Zu­sam­me­n­a­r­beit mit den Ge­mein­den Haute-Ajoie und Fahy. Der Ge­mein­de­rat hat sich ent­schie­den, über eine reine ener­ge­ti­sche Sa­nie­rung hin­aus­zu­ge­hen: Das Ge­bäu­de wird neu ge­dacht, damit es den Be­dürf­nis­sen aller Ge­ne­ra­ti­o­nen ge­recht wird.

«Als wahres Herz des Dorfes vereint es künftig an einem Ort die Schule, den Spielplatz, die Vereine und die Gemeindeverwaltung.»

368Einwohnerinnen und Einwohner
25 %der Bevölkerung sind unter 20 Jahre alt
32Schülerinnen und Schüler in den Klassen 3H und 4H (HarmoS)
1963Einweihung des Gebäudes, entworfen von Gressot und Luscher
Südfassade der Mehrzweckhalle mit dem Wandbild von André Bréchet
Wandbild von André Bréchet, 1963, im Verzeichnis der Kulturgüter eingetragen
Die Ausgangslage

Ein Gebäude von 1963, das in die Jahre gekommen ist

Die kos­ten­güns­tig er­rich­te­ten Er­wei­te­run­gen aus den 2000er-Jahren und die ur­sprüng­li­chen In­stal­la­ti­o­nen ent­spre­chen weder den Be­dürf­nis­sen der Schule noch den heu­ti­gen Normen. Die Fas­sa­de der Mehr­zweck­hal­le trägt ein Wand­bild von André Bréchet, ju­ras­si­schem Maler, Bild­hau­er und Glas­künst­ler – es bleibt er­hal­ten.

Ölheizung

Rund 264 000 kWh Energieverbrauch pro Jahr, Gebäudehülle in Klasse G nach GEAK.

Asbesthaltiges Dach

Es wurde Asbest festgestellt: Das Dach muss vollständig ersetzt werden.

Sicherheit der Kinder

Auf dem Weg zum Gemeindeschalter gehen Besucherinnen und Besucher durch die Garderoben und an den Klassenzimmern vorbei.

Barrierefreiheit

Nur eine Garderobe, im Untergeschoss und für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht zugänglich.

Nutzungen, die sich behindern

Die Hallenküche dient an Matchtagen als Kantine des Fussballclubs; der Geräteraum ist nur durch sie hindurch erreichbar.

Spielplatz und Autos vermischt

Spielplatz und Parkplatz gehen ineinander über – mit Unfallgefahr.

Energetische Sanierung

Fast dreimal weniger Energieverbrauch

Energieverbrauch263 957 96 468 kWh/Jahr
CO2-Emissionen94 25 kg/m² pro Jahr
Wärmeverluste über die Gebäudehülle
HeuteNach der Sanierung

Grössenordnungen, basierend auf den heutigen und den angestrebten Dämmwerten.

GEAK-Etikette · heutiger Zustand und angestrebte Klasse nach der Sanierung

Erste Schätzungen. Rot: heutige Klasse; weiss umrandet: angestrebte Klasse.

Eine gesetzliche Pflicht, kein Luxus

Das ju­ras­si­sche Ener­gie­ge­setz ver­langt von den Ge­mein­den eine Vor­bildrol­le. Ein voll­stän­dig sa­nier­tes Ge­mein­de­ge­bäu­de muss den Mi­ner­gie-Stan­dard er­rei­chen: leis­tungs­fä­hi­ge Däm­mung, kon­ti­nu­ier­li­cher Luft­aus­tausch und Pro­duk­ti­on er­neu­er­ba­rer Ener­gie.

Solarstrom vom neuen Dach
≈ 290 m²Photovoltaik-Module
≈ 66 kWpinstallierte Leistung
≈ 62 000kWh Strom pro Jahr
Die wichtigsten Massnahmen
  • Fassaden gedämmt, Fenster und Türen ersetzt
  • Neues Dach, vollständig gedämmt, Asbest entfernt
  • Dachstühle: Westteil neu erstellt, Ostteil verstärkt
  • Nordflügel neu gebaut, in Holzrahmenbauweise
  • Luft-Wasser-Wärmepumpe statt Ölheizung, neue Wärmeverteilung
  • Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung für gesunde Luft in den Klassenzimmern
  • Warmwasser teilweise mit Solarenergie erzeugt
  • Wandbild erhalten: Die bemalte Wand wird von innen gedämmt
Neue Raumaufteilung

Jede Nutzung an ihrem Platz, die Kinder in Sicherheit

Ver­schie­ben Sie den Regler, um die heu­ti­ge Auf­tei­lung des Ge­bäu­des mit jener des Pro­jekts zu ver­glei­chen.

Schema der heutigen Aufteilung des Gebäudes: Dach, Volumen und Grundriss nach Nutzung eingefärbt
Schema der künftigen Aufteilung des Gebäudes: Dach, Volumen und Grundriss nach Nutzung eingefärbt
HeuteMorgen

Links vom Regler: heute. Rechts: morgen.

  • Schule
  • Gemeindeverwaltung
  • Mehrzweckhalle
  • Vereine
  • Gemeinsame Räume

Heute

  1. Bühne
  2. Küche
  3. Turnhalle
  4. Geräteraum
  5. Buvette
  6. Garderoben
  7. WC
  8. Klassenzimmer
  9. Lehrerzimmer
  10. Korridor
  11. Gemeinderatssaal
  12. Gemeindeschalter
  13. Gemeindebüro
  14. Archiv
  15. Vereine

Morgen

  1. Bühne
  2. Lager
  3. Küche
  4. Turnhalle
  5. Geräteraum
  6. Garderoben
  7. WC
  8. Klassenzimmer
  9. Lehrerzimmer
  10. Korridor
  11. Gemeinderatssaal
  12. Gemeindeschalter
  13. Gemeindebüro
  14. Archiv
  15. Buvette

Eine eigenständige Schule

Der Süd­teil ist den Klas­sen 3H und 4H und dem Raum für Ge­stal­ten vor­be­hal­ten, mit ei­ge­nem Ein­gang.

Die Verwaltung beim Eingang

Schal­ter, zwei Büros, Archiv und Ge­mein­de­rat­s­saal – er­reich­bar, ohne durch die Schule zu gehen.

Sport und barrierefreie Garderoben

Neue Gar­de­ro­ben und ein eben­er­di­ger Ge­rä­te­raum nörd­lich der Halle.

Eine Halle bereit für Feste

Neu ein­ge­rich­te­te Küche für An­läs­se, ge­misch­te WC und ein roll­stuhl­ge­rech­tes WC.

Ein Raum für die Lehrpersonen

Pau­sen­raum und eigene WC für das Lehr­per­so­nal.

Technikräume zusammengefasst

Im Un­ter­ge­schoss be­fin­den sich künf­tig nur noch die tech­ni­schen An­la­gen des Ge­bäu­des.

Umgebung

Spielen und Autos trennen

Schema der künftigen Umgebung: eingezäunter Pausenbereich, Hartplatz, gedeckte Pausenplätze, Verkehr und Parkierung
Umgebungsgestaltung · künftiger Zustand
  • Pausenbereich
  • Hartplatz
  • Gedeckter Pausenplatz
  • Verkehrsfläche
  • Parkierung
  1. Spielplatz
  2. Sportplatz – Basketball und Fussball
  3. Strasse
  4. Parkplätze
  5. Gedeckter Pausenplatz
  6. Poller
  7. Zaun
  • Ein geschützter PausenhofPausenbereich und Spielplatz werden vor das Gebäude verlegt und eingezäunt.
  • Parkplätze auf DistanzDie Parkplätze liegen neu südlich der Zufahrtsstrasse, der Hartplatz wird durch Poller geschützt.
  • Zwei gedeckte PausenplätzeDer gedeckte Eingangsbereich bleibt erhalten, ein zweiter mit 20 m² entsteht im Norden.
Zeitplan

Baubeginn im Januar 2027

  1. Ausschreibungen, Prüfung der Angebote und Vorbereitung der Werkverträge.

  2. Subventionsgesuche und Einreichung des vollständigen Minergie-Dossiers.

BaufortschrittFotos und Neuigkeiten von der Baustelle werden hier ab Baubeginn veröffentlicht.
Das Projekt unterstützen

Schenken wir der Dorfschule eine Zukunft

Über die Schule hinaus ist dieses Ge­bäu­de ein Treff­punkt, an dem sich Ge­ne­ra­ti­o­nen und Dorf­ver­ei­ne be­geg­nen. Stif­tun­gen, Un­ter­neh­men, Pri­vat­per­so­nen: Ihre Un­ter­stüt­zung er­mög­licht es einer Ge­mein­de mit 368 Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern, ein Pro­jekt zu ver­wirk­li­chen, das ihren Kin­dern ge­recht wird.

Geschätzte Baukosten≈ CHF 4,0 Mio.inkl. MWST, Schätzung ±15 % (Dezember 2025)
Unser SammelzielCHF 1 Millionbei Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen

Kontakt

Gemeinde
Gemeinde Grandfontaine
Rue de la Férouse 11, 2908 Grandfontaine
Gemeindepräsident
Sylvain Quiquerez
Gemeindeschreiberin
Sarah Quiquerez
Telefon
032 476 61 74
E-mail
administration@grandfontaine.ch
Schalter
Dienstag 15–18 Uhr, Donnerstag 10–12 Uhr